Private Erotikgeschichten

24
Nov

Ein Dreier - Mal Ganz Anders!

Martin wusste an diesem Tag überhaupt nichts mit sich anzufangen. Was konnte man denn nur tun? Er überlegte und überlegte, kam aber letztendlich doch zu keinem Entschluss. “Am besten rufe ich mal Sandra an”, dachte er sich und wollte sich gerade aufraffen und aus dem Bett steigen, als schon der Telefonapparat läutete. Behände sprang er aus dem Bett und griff nach dem Hörer. “Martin Bremer, Guten Tag!”, antwortete er in sonorem Ton wie gewohnt. “Sandra Kehrmann - Auch Guten Tag”, tönte es am anderen Ende der Leitung.

“Hallo Sandra”, “das ist vielleicht ein Zufall! Dich wollte ich gerade anrufen”, sagte Martin. “Jaja”, sagte Sandra unisono, denn glauben konnte sie das beim ersten Mal nicht gleich, denn gerade Martin hatte schon über 2 Wochen nichts mehr von sich hören lassen! “Das sagt jeder”, kam es von ihr, “der ein schlechtes Gewissen hat! Und das hast Du doch, oder??? Der letzte Teil des Satzes war von ihr bewusst mit ein bisschen Nachdruck formuliert worden. Denn schließlich waren es sogar schon über 2 Wochen, in denen sie von Martin nichts, aber auch gar nichts mehr gehört hatte. Nicht, dass er ihr Freund wäre oder sie sonst irgendwie in einer Beziehung waren, aber bei ihm was es schlicht und ergreifend die Faulheit! Und das konnte sie nun mal auf den Tod nicht ausstehen. “Jaaaa”, sagte Martin gedehnt, “ich weiß dass ich im Verzug bin! Tut mir auch echt Leid, okay?” “Mmmh”, brummte sie, “ist ja schon gut - War ja auch nicht so gemeint, kennst mich ja!” “Gut, dann wäre das ja geklärt und wir können wieder auflegen”, sagte Martin im Scherz, “oder wolltest Du noch was Bestimmtes!?” “Hey, wenn ich gleich durch die Leitung gekrochen komme und Dir ein paar hinter die Löffel gebe, wirst Du schon merken was ich wollte”, rief sie in gespieltem Zorn in den Hörer. “Upps, Madame belieben zu drohen - o la la, o la la! Vorsischt!!! Isch bin nur ein kleiner Franzos’ und kenn misch iehr nischt auss! Wo isst ieer der Baanoof?”, fragte er in gespieltem französischem Akzent. “Lass’ den Schrott und sage mir lieber ob Du mich heute Abend nach Saarbrücken fahren kannst - Mein Auto hat den Geist jetzt endgültig aufgegeben und ist in den Milaner Autohimmel entschwunden und brummt dort jetzt bestimmt munter rum!”, warf Sandra ein. In der Tat, ihr kleiner Fiat Uno, den sie vor 4 Jahren gebraucht gekauft hatte, war jetzt wirklich nur noch Schrott wert. “Ich hatte es Dir ja damals gleich gesagt - lass die Finger von der Karre! Aber nein, Madame wollten ja nicht auf mich hören!”, sagte Martin. “Ja!!! Ja! und nochmals Jaaaaaa!!! Wie oft willst Du mir das denn noch vorhalten”, fragte Sandra leicht genervt, “ich weiß es zwischenzeitlich selbst! “Dann ist’s ja gut, hoffentlich merkst Du es Dir auch für Deinen nächsten Autokauf!!! “Und? Was ist jetzt?”, fragte Sandra jetzt fordernd. “Was ist was???” “Haben der Herr die Freundlichkeit und meine Wenigkeit gen Richtung Saarbrücken zu chauffieren oder belieben der Herr eine andere Planung für den ’soir to jour’?” “Wo soll es denn hingehen, wieder ins “Village” wie sonst auch?”, fragte er jetzt leicht interessiert. “Nein”, sagte Sandra und bemerkte dass Martin anscheinend Interesse zeigte, “diesmal geht es in ein Konzert! - Hast Du vielleicht Lust mitzukommen?” “Tja”, sagte Martin gegenwärtig und überlegte ob er ‘JA’ oder ‘NEIN’ sagen sollte, aber eigentlich gab es hier nichts zu überlegen, denn er hatte ja für den ganzen Tag überhaupt nichts vor und für den Abend galt das gleiche, was auch für den Tag galt! “Komm’ doch einfach mit, wird Dir sicherlich gefallen!”, Sandra tat alles damit Martin ja sagte. Irgendwie mochte sie ihn und da sie zurzeit solo war, gefiel es ihr mal wieder mit einem männlichen Wesen unterwegs zu sein. Da wurde “Frau” doch nicht so leicht blöde angemacht. “Na gut, ich bin dabei! Wann soll ich Dich denn abholen?” Martin schaute auf die große Wanduhr; jetzt war es ja schon knapp nach 3 Uhr nachmittags. “Wie wär’s mit 8 Uhr heute Abend?” “Yep - gebongt”, rief er zurück, “in Deiner Bude oder unten beim kleinen Café?” Martin fragte dies bewusst, denn es war schon vorgekommen, dass er vor ihrer Wohnungstüre stand und sie schon längst unten im Café saß und umgekehrt! Bei Sandra wusste man dies nie so genau - beziehungsweise Sandra selbst wusste das auch als nicht immer so exakt - wo sie denn gerade abgeholt werden wollte! “Merkurstraße 16, bitte, und”, dabei fügte sie noch hinzu, “parken sie den Wagen direkt vor den Hauseingang! Madame möchten keine nassen Füße bekommen falls es wider Erwarten aufhört zu regnen, ja!” “Oui Madame, ich werde dies tun. Leben sie wohl!” “Ouvre va, Monsieur”, dann knackte es in der Leitung.

Mit einem Lächeln legte Martin auf. Sandra ging immer gleich auf seine Scherze ein. Ist doch ein nettes Mädchen, warum ist sie eigentlich noch immer alleine? Mmmmh. Martin ging dies ein wenig durch den Kopf, aber er fand keine allzu plausible Erklärung. Schnell schlüpfte er aus seinem Slip und ging ins Bad um ein heißes Duschbad zu nehmen. Nachdem er sich ein wenig von dem heißen Wasser die Lebensgeister zurückholen ließ, machte er noch kurz vorm Abschluss ein paar Wechselduschen für den Kreislauf. Schließlich war ja ‘man(n) schon dreißig Jahre alt! :-) Nachdem er sich abfrottiert, die Haare angefönt und sonstige “Reparaturen” von der letzten Nacht erledigt hatte, war Zeit für einen kleinen ‘Brunch’. Martin kochte sowieso leidenschaftlich gerne, wenn auch jetzt die Zeit etwas drängte, denn bevor er Sandra abholen konnte, musste er noch verschiedene Dinge erledigen. Die Devise war also: 3 Tassen Kaffee, 4 Spiegeleier mit Frühstücksspeck und frischem Bauernbrot - schließlich war es ja ein Frühstück - wenn gleich es auch schon mittlerweile kurz nach 5 war.

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